Omas Käsekuchen

Heute hat es mir wieder in den Fingern gejuckt und da wir eh einkaufen gehen mussten, wurde es wieder Zeit für Omas Käsekuchen. Käsekuchen sind eine feine Sache. Jeder kennt und mag ihn anders. Die einen mögen ihn fest, die anderen cremig weich, die einen lieben den knackigen Boden, andere lassen ihn lieber weg. Ich finde ja, dass meine Oma einen der besten Käsekuchen der Welt macht und somit möchte ich das Rezept auch mit der Welt teilen.

Für den Teigboden benötigt ihr:

200 g Mehl
120 g Butter (kalt)
30 g Zucker
1 Eigelb (Eiweiß könnt ihr für die Käsemasse aufheben, müsst es aber nicht)
2 Esslöffel Wasser
1 Prise Salz

Die Zutaten alle in eine Schüssel geben und mit der Hand zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gepackt für eine Stunde in den Kühlschrank stecken.

Nach der Kühlzeit des Bodenteigs könnt ihr so langsam mal den Backofen auf 180°C vorheizen.

Für die Käsemasse:

1 kg Magerquark
1 Becher Sahne
4 Eier (getrennt)
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
180 g Zucker

Magerquark, Sahne, Eigelbe, Puddingpulver und etwa 150 g vom Zucker in eine große Schüssel geben. Die Zutaten zu einer cremigen Masse mit einem Kochlöffel oder Schneebesen verrühren. Die Eiweiße mit dem restlichen Zucker in einer anderen Schüssel steifschlagen und anschließend vorsichtig unter die Masse heben. Achtung: Die rohe Käsemasse schmeckt jetzt schon mega lecker 😉

Ich nutze eine 26er Springform und fette die mit Butter ein und streue Semmelbrösel darauf. Nun den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen. Meist rolle ich den Teig erst auf der Arbeitsfläche auf die ungefähre Größe der Springform aus und lege ihn anschließend für die letzten cm in die Form. Jetzt nutze ich eine kleine Rolle und für den Rand die Finger. Wir mögen es, wenn der Käsekuchen einen hohen Rand hat, deswegen den Teig gut verteilen und an den Seiten schön hochdrücken. Nun nur noch mit einer Gabel paar mal in den Teig stechen und die Käsemasse darauf verteilen. Jetzt kommt das gute Stück bei 180°C Ober-und Unterhitze auf der mittleren Schiene in den Ofen und darf darin für ca. 45 Minuten verweilen bis er einen hübschen braunen Deckel hat. Zum Test kann man die Form auch etwas Rütteln. Wenn die Masse noch sehr schwabbelt, braucht der Kuchen noch ein paar Minuten. Falls der Deckel aber schon sehr dunkel sein sollte, einfach Alufolie als Schutz darauflegen. Ist das gute Stück fertig, etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen und warten bis er wirklich kalt ist. Wenn er das ist, am besten nochmal für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, dann schmeckt er unserer Meinung nach perfekt.

IMG_8759

IMG_8778

Guten Appetit !

Eure kardamommy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.