Meine Auszeit…

Ich melde mich nach langer Auszeit meines kurzen und frischen Bloggerdaseins wieder. Und dann gleich mit tollen Neuigkeiten. Denn wir erwarten *Trommelwirbel* unser zweites Kind!
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Die letzten Wochen waren sehr aufregend, aber auch anstrengend. In meiner zweiten Schwangerschaft bin ich definitiv wehleidiger. Zu Anfang überkam mich eine lange Zeit der Übelkeit und Appetitlosigkeit und jetzt inzwischen im 7. Monat plagen mich Rückenschmerzen, Stimmungsschwankungen, Wadenkrämpfe, etc. Das alles hatte ich in meiner ersten Schwangerschaft gar nicht oder wenig. Da ich bereits 2007 einen doppelten Bandscheibenvorfall hatte, sind Rückenschmerzen nichts Neues für mich, aber jetzt sind sie wieder arg schlimm geworden.

Wie in der ersten Schwangerschaft wollten wir unser Geheimnis bis zur 13. Schwangerschaftswoche (SSW) für uns behalten und erst nach der entsprechenden Vorsorgeuntersuchung es allen erzählen. Dabei sollte unser kleine Mann, der bald großer Bruder wird, der Erste sein. Da er schon sehr viel redet und ausplaudert, haben wir uns entschieden, es auch ihm erst nach der 13. SSW zu erzählen.

Viele haben mir gesagt, dass eine zweite Schwangerschaft sehr schwer bis zur 13. SSW geheim zu halten wäre, da der Babybauch sich schon sehr früh zeigen würde. Pustekuchen! Man hat meinen Babybauch bis zur 16. SSW nur erahnen können, insofern man es überhaupt wusste. Also war es mir dahingehend ein Leichtes noch enge Oberteile tragen zu können. Somit konnte ich prima selbstbestimmt entscheiden, wem ich wann von der Neuigkeit erzähle. Natürlich waren Familie und Freunde direkt nach dem kleinen Mann dran. Anschließend habe ich meine Vorgesetzten und Kollegen informiert. Da ich erst seit Mai wieder zurück aus der Elternzeit gekommen bin, war die Freude, ich sage mal, begrenzt, dass ich nach so wenigen Monaten wieder in Mutterschutz/Elternzeit verschwinden werde. Privates geht eben vor.

Um unseren kleinen Mann auf die Veränderungen vorzubereiten bzw. ihn in das Thema Schwangerschaft, Geburt und die Rolle des großen Bruders einzubinden, reden wir ganz viel mit ihm drüber und haben uns dazu zwei Kinderbücher gekauft. Wir haben uns „Wir sind jetzt 4″ und “ Unser Baby“ vom Ravensburger Verlag zugelegt. Beide Bücher sind sehr schön gemacht und unser kleiner Mann liest sie sehr gerne. Außerdem versuchen wir ihn zu den Frauenarztterminen mitzunehmen bzw. dass er bei den Hebammenbesuchen zu Hause ist. Und es scheint bei ihm wirklich anzukommen. Denn er spricht oft von sich aus vom Baby und möchte meinen Bauch streicheln und küssen oder ihm zu jeder Tageszeit „guten Morgen“ sagen. Es kommt in keiner der zwei Bücher vor, noch verlangen wir das von ihm. Es war eine tolle und süße Überraschung, als er es das erste Mal gemacht hat und ich freue mich immer wieder, wenn er unaufgefordert meinen nackten Bauch/das Baby kuscheln möchte.

Dass er gefühlt, jedem auf der Straße erzählt, wie die Mama heißt und dass sie einen Babybauch hat, finde ich einerseits unangenehm, anderseits entwickelt man da natürlich auch einen gewissen Stolz. Ich war und bin total gerne schwanger. Ich finde, das ist eine so schöne und für jede Schwangerschaft für sich einmalige Situation. Vor allem, sobald man das Baby im Bauch spürt, wie es sich dreht und wendet oder Schluckauf hat. Ach toll =) Und über die wieder größeren Hupen kann ich mich auch nicht beschweren. Ganz im Gegenteil =D

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