Eine Odysee zur besten selbstgemachten Pizza

Lange habe ich mich der selbstgemachten Pizza verwehrt, weil sie mich nie überzeugt hat. Wir haben wirklich viele Rezepte getestet. Meist war der Teig zu dick, zu lasch und die Soße zu wässrig und geschmacklos. Es wollte einfach nicht wie beim Italiener schmecken. Doch dann haben wir uns nochmal schlau gemacht. Ein neues Rezept, die neue Küchenmaschine und vor allem der neue Pizzastein im Ofen (oder auf dem Grill) haben es nun geschafft, dass ich unsere selbstgemachte Pizza wirklich allen anderen vorziehe. Sie schmeckt würzig, knackig  und ist zugleich saftig und frisch.

Das Teigrezept habe ich von Chefkoch. Die Soße mache ich allerdings anders als im Rezept von Jehuty.

Für 4 Personen benötigt ihr für den Teig:

500 g Mehl (wir nehmen, anders als im Rezept, das 00 Pizzamehl)
300 ml Wasser (lauwarm)
2 TL Salz
5 g Frischhefe

Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Lauwarmes Wasser in ein Gefäß füllen und die Hefe darin auflösen. Bei eingeschalteter Küchenmaschine (Knethaken, langsame Geschwindigkeit) das Hefe-Wasser-Gemisch nach und nach in die Schüssel zum Mehl und Salz gießen. Nun etwa 20 Minuten lang kneten lassen. Mit der Küchenmaschine ist der Teig wirklich einfach vorbereitet. Am besten wird er, wenn ich ihn schon ganz früh ansetze und den Tag lang über ein paar Stunden abgedeckt an einem warmen Ort ruhen und gehen lasse. Er schmeckt aber auch, wenn er „nur“ 2 Stunden geht. Dann geht er zwar nicht so sehr auf, lässt sich aber trotzdem toll verarbeiten und wird lecker.

Für die Soße nehme ich:

1 Dose gehackte Tomaten
1/2 Tube Tomatenmark
Zum Würzen: Salz
Pfeffer
Paprika
Knoblauch
Oregano

Alles zusammen in einen Topf geben, erwärmen und etwas einkochen lassen, sodass es eine schön dickflüssige Soße ergibt.

Wenn der Teig ausreichend gegangen und die Soße vorbereitet ist, kann es losgehen. Den Ofen auf 275°C vorheizen. Unbedingt den Pizzastein jetzt schon auf die mittlere Schiene hereinlegen und mitaufheizen.

Wenn der Ofen und der Stein vorgeheizt sind, Teig in 4 Kugeln aufteilen. Nun eine der geformten Kugeln auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen, mit der Soße bestreichen und nach Herzenslust belegen. Unsere Klassiker bestehen aus scharfer Salami, Schinken, Artischockenherzen, Pilzen und schön dick Käse und etwas obendrauf. Exotischere Varianten wie z.B. Birne mit Schafskäse schmecken uns auch sehr gut, obwohl ich eigentlich kein großer Fan von Obst in herzhaften Gerichten bin.

Ist die Pizza  belegt, ab in den Ofen und warten bis der Teig knusprig und der Käse goldbraun ist. Bei uns dauert das maximal 5 Minuten. In der Zeit kann die zweite Pizza vorbereitet werden. Wir bereiten wirklich eine Pizza nach der Anderen vor, denn wenn man alle gleichzeitig ausrollen und belegen würde, würden die anderen in der Backzeit der Vorigen durch die Soße und den schweren Belag matschig und schwer umzuschichten werden. Deswegen lieber eine nach der anderen frisch fertig machen.

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Guten Appetit!

Eure kardamommy

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